Akku Rotation NummerierungDieser kleine Workaround soll die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit von Kamera-Akkus beibehalten.  Ein Verlust der Leistung lässt sich sowieso nicht aufhalten. Dieser ist aber aber erst über die Zeit fest zustellen. Aber wenn ein Akku erstmal einige Wochen oder Monate entladen irgendwo herumliegt, kann es sein das dieser nicht mehr zu gebrauchen ist. Gerade für „Gelegenheits“-Fotografen oder Fotografen die nur ein paar mal im Monat fotografieren können (auch gerade in Corona-Zeiten) ist dies vielleicht hilfreich. Ich gebe auf diese Vorgehensweise kein Gewehr aber es hat sich für mich als logisch und nützlich heraus gestellt.
So, aber nun zum eigentlichen Ablauf: 

Ich besitze nun insgesamt 3 Akkus für meine Fuji xPro 3:  1x Original und 2 x Patona. Alle drei Akkus habe ich auf der Unterseite mit etwas Tesafilm und einem kleinen beschrifteten Zettel nummeriert – Original (1), Patona (2), Patona (3).

Die Rotation besteht nun darin immer abwechselnd einen Akku zu benutzen bis er ziemlich aufgebraucht ist (je nach Einsatz kann das einige Tage dauern) und ihn dann mit dem nächsten zu tauschen und den benutzten dann zuhause wieder gleich aufzuladen. Dafür benutze ich in meiner Kameratasche 2 Fächer und 2 “Akku-Tüten” (Polster-Tüten die mal bei Akkus dabei waren) um die Akkus auseinander halten zu können und als Hilfe welchen ich gerade benutze und welchen nicht

Akku Tabelle Rotation AblaufBeispiel-Rotation:

  1. In Fach 1 liegen Akku Nr.1 und Nr.2; Nr. 1 ohne Tüte; Nr. 2 in einer Tüte. In Fach 2 liegt Nr.3
  2. Akku Nr.1 ist der Akku der aktiv in der Kamera benutzt wird… (hochkant dargestellt). Wenn dieser aufgebraucht ist, wird er durch Nr. 2 ersetzt; Nr.1 wird dann aufgeladen und bekommt die Tüte von Nr.2
  3. Akku Nr. 1 wandert in Fach 2, Nr.3 rückt in Fach 1 vor.
  4. Jetzt ist Akku Nr. 2 der aktiv genutzte Akku – wenn dieser aufgebraucht ist wird er durch Nr. 3 ersetzt; Nr.2 wird geladen bekommt die Tüte von Nr.3.
  5. Akku Nr. 2 wandert in Fach 2; der darin wartende Akku Nr.1 wandert wieder in Fach 1 weiter.

Es klingt hier erstmal komplizierter als es ist und ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären. Ziel ist, dass die Akkus alle gleichmäßig und regelmäßig genutzt werden und keiner zu lange irgendwo ungenutzt rumliegt.

Wer noch etwas über die von mir verwendeten Patona Akkus erfahgren möchte – Der kann sich mal hier in diesem Beitrag umsehen! ->  Günstige alternative zu den Fujifilm NP-W126W Akkus